Call for Abstracts!
Die Campus Historiae-Tagung am 11. September 2026
Umbrüche – Zeiten des Wandels und ihre Deutung
Dritte Jahrestagung der Campus Historiae
Das Editorial Board der Campus Historiae lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme an der dritten Jahrestagung unter dem Rahmenthema „Umbrüche – Zeiten des Wandels und ihre Deutung“ ein, die am Freitag, dem 11. September 2026, online stattfinden wird.
Bis zum 2. August 2026 nehmen wir Abstracts möglicher Beiträge von Studierenden und jungen Absolvent*innen entgegen!
Fortgeschrittene Forschende sind zwar nicht die Zielgruppe des Calls, aber als Teilnehmende der Tagung ausdrücklich willkommen. Ein Veranstaltungsprogramm wird nach dem Ablauf der Deadline zeitnah bekannt gegeben.
Historische Entwicklungen verlaufen selten geradlinig. Revolutionen, Reformen, politische Krisen, gesellschaftliche Konflikte, technologische Neuerungen oder kulturelle Verschiebungen können bestehende Ordnungen infrage stellen und tiefgreifende Veränderungen auslösen. Solche Umbrüche markieren Zeiten, in denen vertraute Strukturen an Stabilität verlieren, neue Handlungsmöglichkeiten entstehen und Vorstellungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft neu ausgehandelt werden.
Die Tagung widmet sich daher der Frage, wie Zeiten des Wandels entstehen, erlebt, gedeutet und erinnert werden. Im Mittelpunkt stehen nicht nur politische Revolutionen und institutionelle Reformen, sondern auch soziale, wirtschaftliche, religiöse, wissenschaftliche, technische, ökologische und kulturelle Transformationsprozesse. Von besonderem Interesse ist das Verhältnis zwischen Kontinuität und Bruch: Welche Strukturen bleiben trotz grundlegender Veränderungen bestehen? Wann wird aus Wandel ein Umbruch? Wer bestimmt, welche Ereignisse als historische „Zeitenwende“ gelten?
Wir wollen Studierende und junge Absolvent:innen aller geschichtswissenschaftlichen Teil- und Nachbardisziplinen dazu ermutigen, ihre im Studium entstandenen Beiträge zu diesem breiten Forschungsfeld vorzustellen. Dabei begrüßen wir vor allem innovative und interdisziplinäre Ansätze, welche die Relevanz der ‚frischen‘ Perspektiven von Studierenden auf ein klassisches Forschungsfeld unterstreichen. Mögliche Vorträge in Form von historischen Fallstudien oder übergreifenden Ansätzen sind etwa entlang der folgenden Leitfragen denkbar:
- Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen kurzfristigen Ereignissen und langfristigen Transformationsprozessen?
- Wie werden Krisen, Revolutionen und Reformen von unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren wahrgenommen?
- Welche Kontinuitäten bestehen über vermeintliche Zäsuren hinweg?
- Wie verändern sich politische Ordnungen, soziale Beziehungen, kulturelle Praktiken oder Wissensbestände?
- Welche Rolle spielen Gewalt, Widerstand, Anpassung und Aushandlung?
- Wie werden Umbrüche erinnert, erzählt, inszeniert oder nachträglich konstruiert?
- Welche Bedeutung besitzen Begriffe wie „Zeitenwende“, „Fortschritt“, „Niedergang“ oder „Revolution“ für historische Deutungen?
- …
So kommst du ins Spiel
Du hast dich in einer Haus- oder Abschlussarbeit mit Umbrüchen oder damit verwandten Themen auseinandergesetzt? Dann stell deine Forschung bei der dritten Jahrestagung der Campus Historiae vor!
Schicke uns ein Abstract deiner Forschungsarbeit (max. 300 Wörter). Wenn wir deinen Beitrag akzeptieren, wirst du ihn am 11. September in einem max. 20-minütigen Vortrag vorstellen. Anschließend hast du die Gelegenheit, deine Forschung und die von anderen Early-Career-Historiker*innen zu diskutieren.
Kurz und bündig
Datum: 11. September 2026, online
Länge des Abstracts: 300 Wörter
Länge des Vortrags: Max. 20 Minuten
Guidelines zum Abstract
Zum Abstract gibt es keine formellen Angaben zum Layout (Schriftgröße, Font etc.). Wir bitten jedoch darum, das Abstract auf eine Seite zu beschränken.
Wir bitten darum, Zitationen im Abstract möglichst zu vermeiden. Bitte füge auch keine Bilder oder Grafiken ein.
Bitte stelle in deinem Abstract den Bezug zum Veranstaltungsthema deutlich da. Das Thema ist absichtlich so gewählt, dass weite Auslegungen möglich sind, aber ein inhaltlicher Zusammenhang sollte klar erkennbar sein. Zentrale Punkte in deinem Abstract sollten sein: Die Einordnung deines Vorhabens in den historischen Gesamtkontext, die Neuerungen, die deine Forschung dem Forschungsfeld bringt.
Bitte bedenke, dass du dich zwar an ein geschichtswissenschaftliches Publikum richtest, aber gerade bei Spezialforschung nicht jeder dein Kompetenzniveau besitzt – auch nicht die Veranstalter*innen. Versuche deshalb, deine Forschung verständlich zu erklären, gerade, wenn sie hochspeziell ist.
Guidelines zum Vortrag
Die vorgesehen 20 Minuten sind eine harte Zeitgrenze. Die Veranstaltungsorganisation freut sich, wenn dein Vortrag eher kürzer als länger ist. In der Diskussion wirst du eventuell die Möglichkeit haben, manche Punkte noch näher zu beleuchten.
Bitte nutze für deinen Vortrag begleitende Medien (PowerPoint etc.).
Eine Präsentation sollte deinen Vortrag unterstützen und nicht Hauptbestandteil sein. Ein bloßes Ablesen der Folien wünschen wir nicht.
Präsentationsfolien sollten so wenig Text wie möglich abbilden. Wenn du jedoch zitierst, dann bitten wir dich um eine angemessene Quellenangabe.
Freie Vorträge sind in der Regel besser als abgelesene, aber nutze für deinen Vortrag gerne ein Manuskript, wenn du dich so sicherer fühlst. Achte jedoch auch hier auf die Zeitgrenze.
Wir bitten dich darum, gendersensible Sprache zu benutzen, sofern es inhaltlich angemessen ist. Die Form überlassen wir dir.
Zum Abstract gibt es keine formellen Angaben zum Layout (Schriftgröße, Font etc.). Wir bitten jedoch darum, das Abstract auf eine Seite zu beschränken.
Wir bitten darum, Zitationen im Abstract möglichst zu vermeiden. Bitte füge auch keine Bilder oder Grafiken ein.
Bitte stelle in deinem Abstract den Bezug zum Veranstaltungsthema deutlich da. Das Thema ist absichtlich so gewählt, dass weite Auslegungen möglich sind, aber ein inhaltlicher Zusammenhang sollte klar erkennbar sein. Zentrale Punkte in deinem Abstract sollten sein: Die Einordnung deines Vorhabens in den historischen Gesamtkontext, die Neuerungen, die deine Forschung dem Forschungsfeld bringt.
Bitte bedenke, dass du dich zwar an ein geschichtswissenschaftliches Publikum richtest, aber gerade bei Spezialforschung nicht jeder dein Kompetenzniveau besitzt – auch nicht die Veranstalter*innen. Versuche deshalb, deine Forschung verständlich zu erklären, gerade, wenn sie hochspeziell ist.
Die vorgesehen 20 Minuten sind eine harte Zeitgrenze. Die Veranstaltungsorganisation freut sich, wenn dein Vortrag eher kürzer als länger ist. In der Diskussion wirst du eventuell die Möglichkeit haben, manche Punkte noch näher zu beleuchten.
Bitte nutze für deinen Vortrag begleitende Medien (PowerPoint etc.).
Eine Präsentation sollte deinen Vortrag unterstützen und nicht Hauptbestandteil sein. Ein bloßes Ablesen der Folien wünschen wir nicht.
Präsentationsfolien sollten so wenig Text wie möglich abbilden. Wenn du jedoch zitierst, dann bitten wir dich um eine angemessene Quellenangabe.
Freie Vorträge sind in der Regel besser als abgelesene, aber nutze für deinen Vortrag gerne ein Manuskript, wenn du dich so sicherer fühlst. Achte jedoch auch hier auf die Zeitgrenze.
Anmeldungen, Einsendungen und Fragen an unsere eigens dafür eingerichtete Adresse
campus-historiae@gmx.de
